Social Housing in the
Berlin Block

Architektur · Stadtforschung · Wohnungsbau · Visuelle Kommunikation

  • Diplom- / Masterarbeit
  • Verfasst von: Larisa Simion
  • Ort: Krausenstraße 14–17 × Charlottenstraße 72–76, Schützenstraße 67, Berlin
  • Hochschule: UAUIM „Ion Mincu“ Universität für Architektur und Städtebau
  • Jahr: 2022
Phase 1, Grundlagen: eine Visualisierung durch eine gerahmte Öffnung in den begrünten Hof, mit Bewohnerinnen und Bewohnern und einem Hund. Phase 2, Vordiplom: eine Visualisierung des Hofs unter dem aufgeständerten Baukörper, dessen Stützen im hohen Gras stehen. Phase 3, Diplom: eine Visualisierung durch eine holzverkleidete Passage in den Hof. Recherchetafel: der Ort gelesen über kreisrunde Fotografien, Karten und Gebäudestudien. Zeitstrahl des Berliner Wohnungsbaus vom 19. Jahrhundert bis 2022, in kreisrunden Diagrammen beiderseits einer Mittelachse. Studien zum Stadtgefüge: die umliegenden Blöcke als kreisrunde Ausschnitte mit ihren Grundrissen und Kennzahlen. Statistiktafel: Diagramme zu Bevölkerung und Wohnraum, eine Berlin-Karte und Kampagnenplakate zur Enteignung. Wohnungstypen nach Fläche, von 40 bis 93 Quadratmetern, mit einer SWOT-Analyse. Erdgeschossgrundriss: die Blockrandbebauung um ihren begrünten Hof. Grundriss, Ebenen 1 und 1,5. Grundriss, Ebenen 2 und 2,5. Grundriss, Ebenen 3 und 3,5. Grundriss, Ebenen 4 und 4,5. Grundriss, Ebenen 5 und 5,5. Grundriss, Ebenen 6 und 6,5. Grundriss, Ebene 7. Grundriss, Ebene 8. Untergeschossgrundrisse, Ebenen minus 1 und minus 2, mit der Mehrzweckhalle. Schnitt AA durch den Block, mit den gestaffelten Geschossen und dem Hof. Die Südfassade. Schnitt BB durch den Block. Die Westfassade. Schnitt CC durch den Block. Die Nordfassade. Konstruktionstafel: Fassadendetails im großen Maßstab mit vermerktem Schichtaufbau. Eine Matrix der einzelnen Wohnungsgrundrisse, jeder Typ ausgezeichnet. Strichzeichnung des Hofs über einer Visualisierung desselben in Holz. Strichzeichnung über einer Innenraumvisualisierung einer Wohnung mit Blick in den Hof. Strichzeichnung über einer Visualisierung der Hoffassade.
Drei Innenraumstudien, jede auf einem blassen rosé Kreis, beschriftet mit Phase 1 Grundlagenstudie, Phase 2 Vorschriften und Phase 3 Varianten.
Analyseseite: Lagepläne der Stadtmitte, ein Zeitstrahl zum Berliner Wohnungsbau aus kreisrunden Diagrammen und Fotografien sowie eine Reihe farbiger Bezirkskarten.
Weitere Analyse: Diagramme und Statistiken zum Berliner Wohnungsbau, Archivfotografien und farbige Karten der umliegenden Bezirke.
Zehn Grundrisse durch den Block in zwei Reihen, jeder auf rosé Grund mit dem begrünten Hof in der Mitte.
Sechs Zeichnungen: oben die Schnitte AA, BB und CC, darunter die Süd-, West- und Nordfassade, jeweils vor blassem rosé Himmel über einer tonfarbenen Geländelinie.
Konstruktionsdetail durch die Fassade neben einem Raster der individuellen und gemeinschaftlichen Wohnungstypen.
Visualisierung des begrünten Hofs mit Bewohnerinnen und Bewohnern zwischen den holzfarbenen Fassaden, daneben eine Strichzeichnung derselben Ansicht.
Visualisierung eines gemeinschaftlichen Balkons mit zwei sitzenden Personen zwischen den Holzfassaden, daneben die Strichzeichnung.
Visualisierung der gestaffelten Fassade mit ihren Balkonen und Loggien, daneben eine Strichzeichnung des Hofs.

Der Entwurf will eine Form des gemeinschaftlichen sozialen Wohnungsbaus schaffen, die den unterschiedlichen Bedürfnissen heutiger Haushaltsformen gerecht wird. Vorgeschlagen werden zwei Wohnungstypen: individuelle Wohnungen nach dem herkömmlichen Modell und Wohngemeinschaften, in denen die Tagesräume gemeinschaftlich genutzt werden.

Das architektonische Hauptkonzept zielt auf Räume, die den sozialen Zusammenhalt fördern und hohen Komfort bieten, ohne die Privatsphäre aufzugeben, und die den Berliner Vorgaben für den sozialen Wohnungsbau entsprechen. Dafür ist das Gebäude in Halbgeschosse gegliedert, sodass Fenster, Balkone, Loggien und Terrassen versetzt liegen und sich keine direkten Blickbeziehungen ergeben.

Das Projekt nimmt darüber hinaus ein breites Spektrum an Nutzungen auf. Erdgeschoss, Untergeschoss und oberste Ebene sind öffentlichen kulturellen Angeboten und der Erholung gewidmet. Der Hof spielt eine zentrale, verbindende Rolle und ordnet die umliegenden Baukörper. Im Herzen der Anlage liegt eine abgesenkte Mehrzweckhalle neben einem großzügigen Bereich für Zusammenkünfte der Bewohnerschaft. Kleinere Gemeinschaftsräume verteilen sich über die Zwischengeschosse, und auf der obersten Ebene liegt eine Dachterrasse für Urban Gardening.

Das Projekt belebt die kriegsbeschädigte Straßenfront wieder, indem es die traditionelle Typologie des Berliner Blocks neu auslegt. Die zentrale Lage soll die soziale Integration gefährdeter Gruppen fördern und eine Alternative zur fortschreitenden Gentrifizierung bieten. Dieser Ansatz stärkt den sozialen Zusammenhalt, der für eine widerstandsfähige, offene Nachbarschaft unverzichtbar ist.

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